Digitale Spiegelreflexkameras im Preisvergleich
Der Preis für digitale Spiegelreflexkameras ist in letzter Zeit deutlich gesunken. Wer sich digitale Spiegelreflexkameras im Preisvergleich betrachtet, der findet dabei einige Kameras bereits für unter 500 Euro. Darunter sind durchaus auch bekannte Hersteller, wie Canon, Nikon oder Sony, vertreten. Vergleicht man die Leistungen der einzelnen Kameras, so sind die Unterschiede in der Regel nur marginal. Am ehesten unterscheiden sich die Kameras noch hinsichtlich der Auflösung, die bei den einzelnen Geräten zwischen 10 und 14 Megapixeln liegt. Die Geräte werden alle inklusive Kitobjektiv angeboten, wobei sich auch die Daten der Objektive im Großen und Ganzen ähneln. Im Vergleich zu Kompakt- bzw. Bridgekameras sind dabei alle Modelle verhältnismäßig sperrig, weisen jedoch auch einige Vorteile auf.
Vorteile der digitalen Spiegelreflexkameras
Der größte Vorteil gegenüber den Kompakt- und Bridgekameras liegt in der Größe des Bildsensors. Je mehr Platz der Chip für das einfallende Licht bietet, desto geringer ist in der Regel auch die Ausleseempfindlichkeit. Dadurch ergibt sich mehr Spielraum bei ungünstigen Lichtverhältnissen und es kommt seltener zu einem Bildrauschen. In den günstigen Einsteigergeräten kommen in erster Linie lichtempfindliche Chips in den Formaten APS-C-und Four-Thirds zum Einsatz. So bietet beispielsweise der Bildsensor in der Nikon D3000 einen 13mal mehr Platz wie der Chip einer Kompaktkamera. Große Bildsensoren haben außerdem den Vorteil, bei gleicher Effektivbrennweite eine größere reale Brennweite der Objektive zur Verfügung steht. Der bereits erwähnte Unterschied bei den Megapixeln kann bei einer Kaufentscheidung dagegen weitestgehend vernachlässigt werden. Zwar werben die Geschäfte gerne mit viel Megapixeln jedoch bestehen bei der Qualität der Bilder kaum Unterschiede, ob die Auflösung nun 10 oder 14 Megapixel beträgt. Wichtiger ist da schon die Geschwindigkeit der jeweiligen Kamera. Gerade wer bisher Kompaktkameras eingesetzt hat, weis, wie ungünstig lange Auslösezeiten sind. Bis die Kamera endlich ausgelöst hat, ist das Motiv unter Umständen schon wieder verschwunden. Leider machen die Hersteller nur sehr selten genauer Angaben über die Auslöseverzögerung der einzelnen Kameras.