Der Berliner Wirtschaftsatlas stellt sich vor
Im Rahmen eines Beschlusses des Berliner Senats entstand im Jahr 1922 die Idee, den Berliner Wirtschaftsatlas (kurz WAB, auch Digitaler Gewerbeflächenatlas Berlin genannt), aufzubauen; der Beschluss wurde im Rahmen eines Konzeptes zur Sicherung der Industrieflächen getroffen. Eigentlich war lediglich gedacht, nur die im rechtswirksamen Flächennutzungsplan der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland vorgesehenen gewerblichen Bauflächen sowie gewerbliche Streuflächen mit einer Größe von mehr als drei Hektar in dem Atlas darzustellen.
Auskunftssystem im Gewerbeflächenatlas
Mittlerweile bietet der Berliner Wirtschaftsatlas, der in Form einer Internetseite im Webbrowser aufrufbar ist, allerdings deutlich mehr: Aus dem Gewerbeflächenatlas wurde ein umfassendes Auskunftssystem mit zahlreichen Informationen rund um den Wirtschaftsstandort Berlin inklusive dreidimensionaler Abbildung und Panoramafotos, dazu ist der Atlas inzwischen ein wichtiger Bestandteil des “Business Location Centers” (BLC). Das Internet bietet nicht nur unter Verwendung eines entsprechenden Vergleichsportals die Möglichkeit, das kostenlose Girokonto mitnehmen zu können, sondern es kann auch Investoren zu einer echten Hilfe werden – eine derartige Unterstützung ist etwa der Berliner Wirtschaftsatlas.
Investoren werden bei der Standortsuche unterstützt
Aufgabe des Berliner Wirtschaftsatlas ist es, Investoren bei der Suche nach dem bestmöglichen Standort für deren Unternehmen zu unterstützen. Dabei sind dem WAB Auskünfte über diejenigen Grundstücke zu entnehmen, welche in Flächen liegen, die im derzeitigen Flächennutzungsplan der Hauptstadt als Industrie- beziehungsweise Gewerbegebiete gekennzeichnet sind. Zur Ermittlung von konkreten Angeboten bezüglich interessanter Immobilienobjekte muss allerdings das BLC beziehungsweise das dazugehörige Immobilienportal genutzt werden.
Sinn und Zweck des WAB ist es nicht nur, potenziellen Investoren erkenntlich zu machen, wo andere Unternehmen der gleichen Branche bereits angesiedelt sind, sondern dieser bietet weitaus mehr Informationsmöglichkeiten – beispielsweise hinsichtlich der Eignung des Daches eines interessanten Gebäudes für die Installation von Fotovoltaikanlagen. Des Weiteren wird ersichtlich, ob ein Unternehmen, an dem Kaufinteresse steht, womöglich unter Denkmalsschutz besteht. Darüber hinaus ist bei der Standortsuche auch die Umgebung von Bedeutung, weshalb angezeigt werden kann, ob etwa eine Universität oder Möglichkeiten der Kinderbetreuung in der Nähe zu finden sind.